Dichtung & Wahrheit

 

Gedanken, Gefühle und Wortbilder

 

Traumfänger

 

Lieber Traum, fang mich ein und lass mich heute nicht allein.

 

Entführe mich auf Deine Reise, in die Nacht hinaus - die leise.

 

Beschenke mich mit Erinnerungen, beschenke mich mit Deutungen.

 

Den Tag will ich dann füllen, will mich in Deinen Mantel hüllen.

Buntes Leben

 

Buntes Leben, kunterbuntes Spiel.

Eckig wie ein Kettenkarussell, rund wie eine Pyramide.

Leicht wie ein Berg und schwer wie eine Feder.

Laut wie eine Wüste und leise wie ein Wasserfall.

Regenbogen in jeder Ecke, Sandstrand an jeder Wand.

Gäbe es Dich nicht, ich würde Dich erfinden.

 

Buntes Leben

Bitter Truth

 

Zersetzende Gefühle.

Geschwulst am Herzen.

Dorn in der Brust.

Stachel der Liebe.

Oh Du süßer Schmerz der Lust.

Oh Du bitterer Geschmack der Wahrheit.

 

Liebe, Du bist Engel und Monster zugleich.

 

Ich bin jetzt !

Unser Schicksal ist es zu sterben,

unsere Aufgabe, den Weg dorthin so wertvoll wie möglich zu leben.

Notbeleuchtung

 

Geh weg Traum.

Geh raus aus meinen Gedanken.

Du störst meine Nacht.

Die Nacht, die über mich kommt.

Jeden Abend, wenn sich die Dunkelheit über das brave Land senkt, wird mein Herz schwer und traurig.

Geht das Licht in meinem Kopf aus.

Manchmal gelingt es mir die Notbeleuchtung einzuschalten.

Manchmal.

Immer wieder schleichst Du Dich ein.

Lässt Dich kaum bremsen.

Versteckst Dich hinter schönen Erinnerungen, um Dein Geheimnis zu verbergen.

Willst mich Glauben machen alles wäre wahr und gut.

Aber wenn ich Dich zur Seite schiebe, dann sehe ich die Wahrheit.

Und nur dann.

Also bleib weg.

Damit ich trauern kann.

Sehnen kann nach der Liebe des Lebens.

Verloren in der Unmöglichkeit des Seins.

Fuck you, life !

Dich zu spüren….

 

Lass mich noch einmal spüren, wie es sich anfühlt Dich im Arm zu halten.

Wie es ist, wenn mich Deine Haare an der Nase kitzeln. Dein Kopf auf meiner Schulter liegt.

Wünsche mir noch einmal zu spüren Dein Fels in der Brandung zu sein.

Wünsche mir noch einmal zu spüren, wie Deine zarte Hand meine Haut streichelt.

Wünsche mir noch einmal zu spüren, wie sehr Du genießen kannst.

Wünsche mir noch einem zu spüren, was Du spürst, wenn Deine Augen geschlossen sind.

Wünsche mir noch einmal zu spüren, wie Du mich begehrst.

Wünsche mir noch einmal Deine Lippen auf meinen Lippen zu spüren.

Wünsche mir noch einmal Deinen Atem ganz nah bei mir.

Wünsche mir noch einmal Deinen Geschmack auf der Zunge.

Wünsche mir noch einmal Deinen Duft in meinen Lungen zu spüren.

Wünsche mir noch einmal Deine Hand zu halten.

Wünsche mir noch einmal von Deiner Hand gehalten zu werden.

Wünsche mir noch einmal zu spüren, wie es ist nicht versteckt zu werden.

Wünsche mir noch einmal zu spüren, wie Du mich liebst.

Wünsche mir noch einmal zu spüren, wie Du mich anlachst.

Wünsche mir noch einmal das Glück auf Deinem Gesicht zu spüren.

Wünsche mir noch einmal Deine Glückseeligkeit in meinem Herz zu spüren.

Wünsche mir noch einmal zu spüren, wie Deine Seele die meine berührt.

Wünsche mir noch einmal zu spüren Dir wichtig zu sein.

Wünsche mir noch einmal zu spüren, wie Du Dich fallen lässt.

Wünsche mir noch einmal zu spüren, wie warm es ist bei Dir zu sein.

Wünsche mir noch einmal zu spüren, wie schön es ist, wenn Du Dich an meiner Seite wohlfühlst.

Wünsche mir noch einmal zu spüren, wie grenzenlos schön es ist zu zweit mit Dir Eins zu sein.

 

Lass mich nicht gehen. Komm zurück.

Pour la Rose

 

Der Platz neben mir im Bett ist kalt und leer.

Schon lange her, dass Du hier gelegen und geatmet hast.

 

Lange her, dass Du mir erlaubt hast Deine Saiten zu stimmen und Dich zum Klingen zu bringen.

 

Den Raum mit Musik zu füllen und in Deinem Glück erstrahlen zu lassen.

 

Lange her, dass Deine Worte Gänsehaut erzeugt haben

und der Duft Deiner Haut die Sinne betört hat.

 

Unsere Lippen sich heiß und innig geküsst haben.

 

Lange her, dass Deine Gedanken uns auf Reisen geschickt haben und wir in unseren Träumen an warmen weißen Stränden lagen.

 

Alle Hindernisse und Sorgen hinter uns verblassen lassen.

 

Lange her, dass Du vor Freude  „Ich liebe Dich“ gerufen hast und im gleichen Moment in meine Arme gesunken bist.

 

Tiefes Atmen, Eins sein, für immer festhalten.

Betrunken vor Glück.

 

Wenn ich an Dich denke, sehe ich ein Meer von Blumen.

Gänseblümchen und Rosen.

 

Strahlendes Licht. Zarte Musik und ein Hauch von Berührung.

 

Alles duftet nach Dir! Vergiss-mein-nicht !

….vom Sterben der Schmetterlinge

 

Du hast sie in Dir. Jeder. Es ist ein Elementarteilchen der Liebe.

Sie sind versteckt. Schlafen.

Entwickeln sich aus einem Ei zu einer Raupe.

 

Das passiert, wenn wir einem Menschen begegnen und glauben er könnte unser Leben mit Liebe erfüllen.

 

Die Raupen krabbeln durch unsere Gedanken. Durch unsere Träume. Durch unsere Gefühle. Nagen an uns.

 

Wir leben weiter.

 

Schließlich verwandeln sich die Raupen in Puppen. Warten.

Warten auf den Moment in dem wir uns verlieben.

Und dann entspringen den Puppen wundervolle flüchtige, farbenprächtige, zärtliche Schmetterlinge. Sie machen uns leicht, sie kribbeln, sie lassen uns schweben. Verströmen unendliches Glück und Sehnsucht.

 

Wir glauben, dass nichts dies zerstören kann. Geben uns hin. Lassen unseren Gefühlen freien Lauf. Träumen. Liebkosen uns. Vergessen alles um uns herum. Lassen die Schmetterlinge fliegen.

 

Leben. Lieben. Schweben…..

 

Dann kommt der Alltag. Verkleidet. Er klopft an unsere Tür. Wir lassen ihn herein……..in unser Glück. Machen ihm Platz. Vernachlässigen die Schmetterlinge.

 

Flüchtig und empfindlich wie sie sind, entschwinden sie. Sterben. Einer nach dem anderen verliert seine Farbe. Stirbt. Und mit ihnen stirbt das Prickeln der Liebe. Sterben die Leichtigkeit und das Glück.

 

Wir können nicht mehr zurück.

 

Lasst die Schmetterlinge niemals sterben und lasst die Liebe endlos leben.

In the Doldrums

 

Sorry that I loved you.

Did not want to drive you crazy.

You set me free and you ended our affair.

Du hast mich nicht gefragt. Hast einfach gehandelt.

Dir geht es nun gut. Aber ich stehe vor den Trümmern.

Den Überresten einer..…meiner grenzenlosen einsamen Liebe.

Bin nun allein auf dem Schiff Sehnsucht mit all unserer Zeit in den Laderäumen.

Hast alles zurückgelassen. Wie ein altes Kleid. In die Ecke geworfen. Zerknüllt.

Dazu die Windstille. Ich treibe auf dem bewegungslosen Meer der Stille.

Kein Vorwärtskommen. Kein Zurück. Kein Rechts und kein Links.

Mal im Dunst, mal in der glühenden Sonne. Mal im Dunklen.

Die Sterne über mir leuchten wie Deine Augen. Nur hell.

Deine Augen waren dunkel. Leuchtend dunkel.

Du bist nun auf dem Weg zu neuen Ufern.

Ich nicht. Noch nicht. Später.

Möchte stranden.

(C) Jack Denver 2013 / 2014 / 2015 / 2016 / 2017

 

 

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